Zephyruswebsite

Willkommen!

Foto: Hanne Marie Janse - Jens Seebeck - Judith Hokkeling

Zephyrustrio

Das Blockflötentrio Zephyrus wurde im Februar 2008 gegründet von Judith Hokkeling, Jens Seebeck und Janneke Nelissen. Nach dem plötzlichen Tod von Janneke im Jahre 2014 nimmt Hanne Marie Janse ihren Platz ein.

Zephyrustrio strebt nach Abwechslung in den Programmen. Dies wird erreicht durch verschiedene Stile und Perioden, durch Alt und Modern mit verschiedenen Registern zu kombinieren. Auf diese Weise lässt das Trio die Blockflöte mit all ihren Facetten und Möglichkeiten hören.

Zephyrustrio tritt in Deutschland und in den Niederlanden auf und arbeitet außerdem auch regelmäßig mit Chören und anderen Instrumentalisten zusammen.

Der Zephyr (auch Zephyros oder Zephyrus, der vom Berge Kommende) ist eine Windgottheit aus der griechischen Mythologie, die den Westwind verkörpert, einen sanften, angenehm kühlenden Wind.


Instrumente

Zephyrustrio lässt die Blockflöte mit all ihren Facetten und Möglichkeiten hören. Ausgehend von der Blütezeit des Blockflötenensembles erschließt Zephyrus ein stilistisch weitgefächertes Repertoire für diese Besetzung. Die Blockflöte wird einerseits als historisches Instrument verwendet, wie im Mittelalter, in der Renaissance und im Barock. Andererseits gebraucht sie das Trio als neues Instrument des 21. Jahrhunderts mit all ihren Möglichkeiten in zeitgenössischer Musik, einschließlich des Jazz. Für die verschiedenen Zeitperioden und Stile werden über 60 verschiedene dabei passende Blockflöten benutzt. Außerdem wird bei manchen Stücken der Dulzian eingesetzt.

Die Grösse der Instrumente variiert dabei vom 17 cm langen Garklein - Flötlein bis zum über 2 Meter langen Subbas.

Für das Repertoire aus dem Mittelalter und Renaissance werden zylindrische und weit mensurierte Flöten verwendet. Diese Instrumente klingen warm und grundtönig und sind sehr geeignet für Consortmusik. Das Zephyrustrio spielt auf Renaissanceinstrumenten von Blockflötenbauern wie Adriana Breukink, Peter van der Poel, Gerd Melchers und Yoav Ran.

Barockmusik wird gespielt auf konisch gebohrten Instrumenten in tiefer Stimmung, 415 Hz. Charakteristisch für diese Flöten ist deren brillianter, obertonreicher Klang. Das Trio verwendet Barockinstrumente von u.a. Friedrich van Huene, Joachim Rohmer, Peter van der Poel und Tim Cranmore.

Für die späteren Epochen verwendet das Trio Blockflöten in moderner Stimmung. Eine besondere Gruppe von Blockflöten, die erst im letzten Dezennium stark entwickelt worden sind, sind die modernen Blockflöten. Diese werden verwendet für Musik von Zeitgenossen, Pop und Jazz. Sie sind aber mit ihrer großen Lautstärke und einen Bereich von über 3 Oktaven auch sehr geeignet als eine Alternative für die Traverso oder Querflöte. Das Zephyrustrio verwendet die von Hans-Joachim Paetzold und Nikolaj Tarasov entwickelten Blockflöten mit modernem Voicing, Flöten von Geri Bollinger und die Flöten von Maarten Helder, die mit ihrem verstellbarem Block große dynamische Möglichkeiten bieten. Außerdem werden die viereckigen Grossbässe und Subbässe von Herbert Paetzold by Kunath gespielt.

Der Dulzian, auch Dolcian, von lateinisch dulcis für "süß" (englisch: curtal) ist der unmittelbare Vorläufer des Fagotts und wurde in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts entwickelt. Wie viele andere Instrumente der Renaissance wurde der Dulzian in Familien vom Sopran bis zum Kontrabass gebaut. Doch vor allem hatte das Bassinstrument größere Bedeutung als Continuo-Instrument. Auch heute noch wird es für die Interpretation Alter Musik eingesetzt. Im 17. Jahrhundert verloren die kleinen Dulzianformen an Bedeutung. Während das Barockfagott aus dem Dulzian entwickelt wurde, blieb daneben eine Zeit lang auch der Bassdulzian in Gebrauch. Bei Zephyrus wird der Bassdulzian und der Altdulzian in der Kombination mit hohen oder tiefen Flöten eingesetzt sowie bei Stimmenverdopplung in der Chormusik. Der Dulzian wird von Jens Seebeck gespielt.

.

Galerie



Hörbeispiele

Kontakt

Ons contactformulier is tijdelijk buiten werking. Mail naar: